MEHR LICHT von Peggy Mädler

KLANGZEITORT veranstaltet im Dezember 2016 erstmals ein eigenes Festival unter dem Titel MEHRLICHT!MUSIK. Der Festival-Titel bot Peggy Mädler den Ausgangspunkt für eine Reflexion über Licht und dessen Metaphern-Radius in künstlerischen Diskursen - nachzulesen auf dem Festival-Leporello 2016.

SoSe 2016 Thomas Schnauber OH, YOU MEAN LIKE ANDREW LLOYD WEBBER?

Auf den Leporelli im Sommersemester 2016 erschienen insgesamt drei Texte des deutsch-amerikanischen Komponisten Tom Schnauber, in denen er sich mit den Unterschieden der deutschen und amerikanischen Szene für Neue Musik beschäftigte.

WS 2015/2016: Eva Meyer WAS IST DAS FÜR EINE MUSIK?

Auf dem Dezember-Leporello erschien der erste Teil des Originaltextes "Was ist das für eine Musik?" der Berliner Autorin und Filmemacherin Eva Meyer, in dem sie sich der Frage mithilfe eines Filmes von Godard näherte. Der Essay wird auf dem klangzeitort-Leporello für Januar/Februar fortgesetzt. Dort umkreist sie mit Gedanken von Gertrude Stein die Frage, was Musik für sie selbst, als Autorin und Filmemacherin sein könnte.

SoSe 2015 und WS 2015/2016: Antjie Krog PREPARING FOR NEWNESS

Auf dem Leporello April/Mai erschien der erste Teil des Originaltexts "Preparing for Newness" der südafrikanischen Autorin Antjie Krog, der auf dem Leporello Oktober/November fortgesetzt wurde.

Antjie Krog, geboren 1952 in Kroonstad, ist eine der engagiertesten Journalistinnen und wichtigsten Lyrikerinnen in Südafrika. Die Dichterin und Autorin, die in Kapstadt lebt, hat mit ihren Büchern den Wandel ihres Landes vom Apartheid-Regime zur Demokratie über Jahrzehnte unerschrocken begleitet und gilt in ihrer Heimat als das »weiße Gewissen Südafrikas«. Als Dichterin hat sie seit ihrem Debüt 1970 bislang elf Gedichtbände vorgelegt, die in viele Sprachen übersetzt wurden.

WiSe 2014/15: Annäherungen an die Neue Musik

Am 12. Juli 2014 trafen sich Iris ter Schiphorst, Leah Muir, Wolfgang Heiniger und Irene Kletschke von klangzeitort, Institut für Neue Musik der UdK Berlin und HfM Hanns Eisler Berlin, mit Helmut Lethen, um mit ihm über „Neue Musik“ zu sprechen. Helmut Lethen ist von Haus aus Literaturwissenschaftler, jetzt Leiter des Internationalen Forschungszentrums für  Kulturwissenschaften – aber vor allem die Begeisterung für die Sprachgewalt und Beobachtungsgabe seiner bisherigen Veröffentlichungen waren der Anlass, warum klangzeitort sich mit ihm austauschen wollte.

Aus diesem Gespräch haben sich vier Texte ergeben, die in diesem Wintersemester in den Programm-Leporellos unter dem Titel "Annäherungen an die Neue Musik" veröffentlicht werden.

SoSe 2014: WER IST HIER HERR IM HAUS? ODER DIE »MAGISCHEN 13%« - Christina von Braun im Gespräch mit klangzeitort

----Wir haben es im Bereich Neue Musik mit einer eklatanten Unterrepräsentation von Frauen zu tun; Recherchen im Auftrag von klangzeitort zeigen: auf den Festivals sind Komponistinnen im Schnitt zu lediglich ca. 13% vertreten. Die gleiche Zahl findet sich bei der GEMA insgesamt: von allen dort vertretenen Komponisten sind ebenfalls nur ca. 13% Komponistinnen, bei den "ordentlichen Mitgliedern" liegt der Frauenanteil gar nur bei ca. 6,7%.

Diese "magischen 13%" waren Ausgangspunkt für das Gespräch zwischen Christina von Braun und klangzeitort am 13. November 2013. Eine redigierte Fassung des Gesprächs wird Stück für Stück in den Programmleporellos des Sommersemesters 2014 von klangzeitort veröffentlicht. Weitere im Auftrag von klangzeitort erstellte Statistiken sind auf dieser Seite unter "Dokumente" einzusehen.

Christina von Braun, Prof. Dr. phil., Kulturtheoretikerin, Autorin und Filmemacherin. Seit 1994 Professorin für Kulturwissenschaft an der HU Berlin. 1996-2003 Gründerin und Leiterin des Studiengangs Gender Studies an der HU Berlin. Forschungsschwerpunkte: Gender, Religion und Moderne, Geschichte der Schrift.

Letzte Publikationen: Fundamentalism and Gender. Scripture, Body, Community, ed. U. Auga, Christina von Braun (et. al) 2013; Der Preis des Geldes. Eine Kulturgeschichte, Berlin 2012; Nicht ich. Logik Lüge Libido (1985), 8. Neuauflage Berlin 2009. 

Veranstaltungshinweis: Für eine öffentliche Fortsetzung des Gesprächs ist Christina von Braun am 18. Juni 2014 zu Gast bei klangzeitort. UdK Berlin, Bundesallee 1-12, Kleiner Vortragssaal, 18-20 Uhr. Anmeldung: contact@klangzeitort.de, Eintritt frei

WiSe 13/14: Ulrich Bröckling, Jeder Mensch ein Künstler. Jeder Mensch ein Unternehmer. Resonanzen zwischen künstlerischem und ökonomischem Feld.

Essay zu einem Gespräch mit Wolfgang Heiniger, Arnulf Herrmann, Irene Kletschke, Jörg Mainka, Leah Muir, Kirsten Reese.

Ulrich Bröckling
 ist ein deutscher Soziologe. Für klangzeitort schrieb er einen Essay, der im Wintersemester 2013/14 als "Fortsetzungsroman" in den Flyern von klangzeitort veröffentlicht wurde.

Ulrich Bröckling (*1959hat im Anschluss an eine Ausbildung zum Heilpädagogen in Freiburg Soziologie, Geschichte und Philosophie studiert und wurde dort 1996 promoviert, 2006 habilitiert. Nach Tätigkeiten als Verlagslektor und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Konstanz war er Professor für ›Ethik, Politik und Rhetorik‹ am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig sowie Professor für Allgemeine Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit 2011 ist er Professor für Kultursoziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Neuere Veröffentlichungen: Das unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungsform, Frankfurt/M.: Suhrkamp 2007; Das Politische denken. Zeitgenössische Positionen, hg. zus. mit Robert Feustel, Bielefeld: transcript 2010.

Veranstaltungshinweis: Do 23. Jan. 2014 — 16 Uhr — Raum 458, HfM "Hanns Eisler", Charlottenstr. 55 — Ulrich Bröckling zu Gast bei KLANGZEITORT. Öffentliches Gespräch, moderiert von Iris ter Schiphorst und Wolfgang Heiniger. Anmeldung bitte an: contact@klangzeitort.de

SoSe 2013: Peter Fuchs, Neue Musik - theoretisch

Ist die Neue Musik eine Parallelmusik, die unsere Sinne "mit neuen Formen des Weltzuschnittes" konfrontiert? Zu diesem Vorschlag kommt der Systemtheoretiker Peter Fuchs in seinem Essay "Neue Musik - theoretisch", den er für unsere Flyer im Sommersemester 2013 geschrieben hat.

Prof. Dr. Peter Fuchs (*1949): 
1972–1984 Heilerziehungspfleger; Studium der Sozialwissenschaften und der Soziologie 1985–1989 in Bielefeld, Dortmund, Hagen. 1991 Promotion in Gießen. Seit 1992 Professur für Allgemeine Soziologie und Soziologie der Behinderung an der Hochschule Neubrandenburg, seit dem 1.8.2007 im Ruhestand. — Zahlreiche Veröffentlichungen. Zuletzt: Die Verwaltung der vagen Dinge, Gespräche zur Zukunft derPsychotherapie, Heidelberg 2011; Der Papst und der Fuchs – eine fabelhaft unaufgeregte Unterhaltung, Velbrück 2012.